Die Hilfsmittel unterstützen Kinobetreiber*innen dabei, die in den Mindeststandards geforderten Konzepte und Maßnahmen praktisch umzusetzen – von der Klimabilanzierung bis zur Abfallvermeidung. Mit Vorlagen und Beispielen machen sie den Einstieg leichter und helfen dabei, Nachhaltigkeit planvoll, messbar und wirksam in den Kinobetrieb zu integrieren.
Warum messen, was das Klima belastet? Was passiert mit den Ergebnissen einer Klimabilanzierung? Wie wird eigentlich gemessen?
Klimabilanzierung in Kinobetrieben
Warum ist die Erarbeitung eines Konzepts für manche Maßnahmen so wichtig? Und wie muss es aussehen?
Erläuterungen zur Konzepterstellung
Welche Maßnahmen soll man zuerst angehen? Was ist leicht zu schaffen und bringt viel? Was kann warten? Dieses Excel-Sheet hilft.
Formular zur Maßnahmen-Priorisierung
Was sind die Ziele? Welche Maßnahmen benötigt man dafür? In welchem Zeitrahmen will man sie schaffen? Dieses Excel-Sheet hilft.
Wie genau sieht die Umsetzung der Maßnahme aus? Wann startet sie? Wer ist zuständig? Wieviel Geld steht zur Verfügung? Dieses Excel-Sheet hilft.
Wie erstellt man ein Konzept für das Sparen von Energie? Was gehört dazu? Was sind mögliche Maßnahmen?
Wie erstellt man ein Konzept Vermeidung von Abfall? Was gehört dazu? Was sind mögliche Maßnahmen?
Hinweise für ein Konzept zur Vermeidung und dem Recycling von Abfall
Warum ist die Lieferung von Concessions so wichtig? Wie kann man an deren Emissionen etwas ändern?
Erarbeitung eines Konzepts zur Reduzierung der Emissionen bei der Lieferung
Wie erstellt man ein Konzept für Wasserschutz im Kino? Was gehört alles dazu?
Warum ist das Thema Mobilität für Kinos so wichtig? Wie kann ich darauf überhaupt Einfluss nehmen?
Was hat ein Kino mit Biodiversität zu tun? Was gehört alles dazu?
Hinweise für ein Konzept zur Förderung von Biodiversität
Was bringen Kooperationen? Wie funktioniert ein Marketing mit Umweltthemen im Kino?
Was muss ich beim Renovieren eines Kinos beachten? Wie wird ein umweltfreundlicher Neubau geplant?
Hinweise für umweltbewusstes Bauen und Renovieren
Was sind mögliche Folgen der Kinokrise für Kinobetriebe? Wie bereitet man sich darauf vor?
Zu den Themen Nachhaltigkeit, Umweltmanagement und Klimabilanzierungen gibt es eine Fülle an Informationen und Angeboten. In der folgenden Auswahl finden sich Links zu Seiten mit fundierten Informationen und praktischen Tipps, die für Kinos relevant sind. Besonders empfehlenswert als Portal für alle Fragen sind die Webseiten des Umweltbundesamtes und der Green Culture Anlaufstelle. Einfach mal reinschauen!
Das Umweltbundesamt bietet umfassende, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Umweltgesetzen, Ressourcenschutz, Energieeffizienz und Klimawandel. Seine Publikationen helfen dabei, nachhaltige Maßnahmen praxisnah zu verstehen und in betrieblichen Abläufen sinnvoll umzusetzen.
Green Culture unterstützt Kultur-, Kreativ- und Medienbetriebe auf dem Weg zur ökologischen Transformation. Die Wissensdatenbank bietet Leitfäden, Branchenstandards, gesetzliche Vorgaben und praxisnahe Beispiele. Ergänzend ermöglicht die Anlaufstelle Vernetzung und kostenlose Erstberatung für nachhaltiges Kulturmanagement.
Die Nachhaltigkeitsspezialistin Birgit Heidsiek stellt im Auftrag der FFA umweltfreundliche Best-Practice-Beispiele aus der Kinobranche vor. Das Grüne Kinohandbuch, das die gesamte Bandbreite an Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Kinos beschreibt, kann online gelesen oder bestellt werden.
Der RNE berät die Bundesregierung und zeigt, welche Themen aktuell politisch diskutiert werden. Die Veröffentlichungen bieten Orientierung, wie gesellschaftliche Nachhaltigkeitsziele konkretisiert werden und welche Entwicklungen für Kultur- und Wirtschaftsakteure relevant werden.
co2online stellt kostenlose Tools und Rechner zu Energieverbrauch, Modernisierung und Fördermitteln bereit. Die Plattform zeigt, welche Maßnahmen den größten Einfluss auf Emissionen haben und wie Betriebe durch effizientere Gebäudetechnik und Verhaltensänderungen gleichzeitig Kosten sparen können.
Das bundesweite Verzeichnis qualifizierter Energieeffizienzexpert*innen erleichtert die Suche nach Fachkräften für Sanierung, effiziente Gebäudetechnik und betriebliche Optimierung. Die gelisteten Personen sind befähigt, Förderprogramme fachgerecht zu begleiten und technische Maßnahmen zielgerichtet zu planen.
Die DUH ist gemeinnütziger und politisch unabhängiger Verein und bietet umfangreiche Informationen zu Klima-, Ressourcen- und Verbraucherschutz. Leitfäden und Hintergrundberichte unterstützen dabei, ökologische Maßnahmen zu verstehen und in betrieblichen Strukturen wirkungsvoll umzusetzen, von Energieeffizienz bis Abfallvermeidung.
Mit Leadity steht Kinos ein eigens auf sie angepasstes Softwaretool zur Verfügung, das wissenschaftliche Expertise und Branchenpraxis verbindet. Es erleichtert die Einführung strukturierten Nachhaltigkeitsmanagements, bietet Leitfäden, Good Practices und unterstützt eine transparente, nachvollziehbare Kommunikation.
Als staatlich anerkanntes Umweltmanagementsystem setzt EMAS auf besonders hohe Transparenzstandards. Aufbauend auf ISO 14001 erfordert es eine veröffentlichte Umwelterklärung und wird durch ein behördlich überwachtes Prüfverfahren zertifiziert. Es eignet sich eher für größere Unternehmen.
Die Gemeinwohl-Ökonomie eröffnet Unternehmen einen umfassenden Ansatz nachhaltiger Wirtschaftsweise. Durch die Gemeinwohl-Bilanz, zertifizierte Beratung und lokale Gruppen entsteht Orientierung für verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie ein aktives Netzwerk Gleichgesinnter.
Im Rahmen des kommunalen Programms ÖKOPROFIT entwickeln Betriebe gemeinsam mit Fachleuten praxisnahe Einspar- und Umweltmaßnahmen. Die Workshops erleichtern den Zugang zu professionellen Managementsystemen und bieten regionale Vernetzungsmöglichkeiten.
Der DNK ermöglicht Unternehmen eine kostenfreie, digitale Nachhaltigkeitsberichterstattung nach GRI-orientierten Kriterien. Durch die öffentliche Datenbank schafft er Transparenz, erleichtert den Einstieg ins Managementsystem und unterstützt Berichte nach ESRS und VSME.
Dieser international anerkannte Standard bietet einen strukturierten Rahmen für strategisches Umweltmanagement. ISO 14001 fördert kontinuierliche Verbesserungsprozesse, lässt sich mit weiteren Normen kombinieren und wird über akkreditierte Prüfstellen zertifiziert.
Auf der Webseite des AG KINO-Gilde-Projekts KINO:NATÜRLICH finden Kinos eine verständliche Einführung in die Klimabilanzierung. Ein Anleitungsvideo, praktische Erläuterungen und die Frage nach dem „Warum“ erleichtern den Einstieg in systematische CO₂-Erfassung.
Das UBA stellt kostenfreie CO₂-Rechner für Privatpersonen, Kulturveranstaltungen und Organisationen bereit. Die gemeinsam mit KlimAktiv entwickelte Plattform bietet einen Klima-Schnellcheck, hilfreiche Umwelttipps und einen niedrigschwelligen Zugang zur eigenen Klimabilanz.
Mit dem kostenfreien CO₂-Kulturrechner können Kultureinrichtungen ihre Emissionen nach einem bundesweit einheitlichen Standard bilanzieren. Der Kulturstandard orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol und wird jährlich mit aktualisierten Faktoren bereitgestellt. Für Kultureinrichtungen ist er besonders wertvoll, da ein kostenloses, Excel-basiertes Tool eine niederschwellige und praxisnahe Umsetzung der CO₂-Bilanzierung ermöglicht.
www.greenculture.info/wissen/co₂-rechner-excel-2022-nach-co₂-kulturstandard/
Der KlimAktiv CO₂-Rechner.PRO ermöglicht eine branchenangepasste Unternehmensbilanzierung. Nutzer erhalten einen Corporate Carbon Footprint, identifizieren zentrale Reduktionspotenziale und können Ergebnisse für Klimareportings wie die CSRD nutzen.
Es gibt allerdings mittlerweile viele vergleichbare Alternativangebote für Unternehmen.
Die gGmbH „Lust auf besser leben“ unterstützt Unternehmen und Kinos mit persönlicher, auch vor-Ort Beratung bei der Erstellung von Klimabilanzen. Im Rahmen des Projekts KINO:NATÜRLICH wurden bereits mehrere Kinos bilanziert.